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Dr. Schmid & Kollegen | Amalgamdiskussion

Auf die gesundheitlichen Risiken von Amalgam …

… wurde in letzter Zeit verstärkt hingewiesen. Hierzu gehören:

  • Probleme des Verdauungstraktes
  • Bronchialasthma
  • Herz-Kreislauf-Symptome
  • allgemeine Erkältungsanfälligkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Zungenbrennen
  • metallischer Geschmack
  • Blutdruckveränderungen
  • Augenleiden unklarer Ursache
  • chronische Kopfschmerzen
  • Hautausschläge
  • Schwindelgefühle
  • Gelenkbeschwerden
  • Ohrgeräusche

 

Neben den gesundheitlichen Risiken gibt es einen ästhetischen Nachteil; Amalgamfüllungen sind nicht Zahnfarben. Die Begründung der Krankenkassen, warum sie so lange am Amalgam festgehalten haben, liegt im günstigen Verhältnis von Preis, hoher Belastbarkeit und Paßgenauigkeit. Sie erkennen aber immer mehr, daß die gesundheitlichen Risiken, die mit der Verwendung von Amalgam einhergehen, diese Vorteile nicht aufwiegen können.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin-Produkte hat vorläufig folgende Richtlinien festgelegt (Stand 9/98):

Amalgam darf nicht mehr verwendet werden …

  • bei nachgewiesener Amalgam-Allergie
  • bei bestimmten Nierenerkrankungen
  • bei Schwangeren/Stillzeit/Kinderwunsch
  • bei Kindern unter 6 Jahren
  • bei speziellen Wurzelfüllungen
  • bei Kontakt mit anderen metallenen Füllungen und Kronen
  • außerhalb des kaudrucktragenden Seitenzahnbereichs
  • unter Kronen, Brücken und Inlays
  • wenn andere plastische Füllungsmaterialien indiziert sind
  • wenn andere Restaurationstechniken in Frage kommen

 


 

Die Entfernung des Amalgams in drei Schritten:

  1. Entfernung aller erneuerungsbedürftiger AgAm-Füllungen unter Kofferdamm mit Spezialbohrern und besonderen Absaugvorrichtungen
  2. Schwermetall-Ausleitungstherapie(Selen, Zink, Vitamin C)
  3. Erstellen der endgültigen Füllungen